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Die Polyvagaltheorie

Ein Erklärungs- und Interventionsmodell in Zeiten von Corona

Beitrag von Vera Hupe und Christine Balkenhol

Wir möchten, dass möglichst viele Menschen seelisch und körperlich gesund bleiben in dieser Zeit. Das zentrale Thema der Polyvagaltheorie nach Stephen Porges ist das Streben des Menschen nach Sicherheit bzw. Sicherheitsgefühl. Angesichts der aktuellen Krise erscheint uns ein Konzept, das dieses Kernthema im Fokus hat, als sehr wichtig und hilfreich. 

Unser Beitrag richtet sich an zwei Zielgruppen: Zum einen an Menschen mit Vorkenntnissen in der Medizin, Psychologie oder verwandten Bereichen. Für Laien ohne Vorkenntnisse haben wir eine weitere Version erstellt. Sie kann durchaus als Ergänzung parallel gelesen werden. Beide Versionen stellen wir hier zum Download zur Verfügung. In beiden Texten geht es um das Verstehen dessen, was gerade passiert, und auch darum, sich selbst und ggf. anderen zu helfen, diese Krise gut zu bewältigen zu können. Wir haben versucht, in möglichst komprimierter Form viel Information bei wenig Text unterzubringen.

Inhalt

Kapitel 1: Grundlagen der Polyvagaltheorie 

Das vegetative Nervensystem in der Polyvagaltheorie / Die Steuerung des vegetativen Nervensystems: Neurozeption & Co. / Die drei Schaltkreise des autonomen Nervensystems / Aktivierungskombinationen der Schaltkreise / Dissolution: Schlauere Systeme dominieren ältere, weniger flexible / Regulationsmöglichkeiten 

Kapitel 2: Anwendung der Polyvagaltheorie in Zeiten von Corona  

Die Wahrnehmung eines Virus: Neurozeptive Blindheit / Angst, die sich auf das Virus bezieht / Angst, die durch die Begleitumstände ausgelöst wird / Die Ängste unterscheiden hinsichtlich Sinn und Nutzen / Die Ebenen, auf die wir einwirke können / Möglichkeiten der Regulation 

Autorinnen: Dr. med. Vera Hupe & Christine Balkenhol

3 Antworten auf „Die Polyvagaltheorie“

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